Difacturo

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Großunternehmen, KMU und Privatpersonen sollen über ein Netzwerk, basierend auf Open-Source-Software, elektronisch Rechnungen austauschen können.

„Wir wollen ein internationales Netzwerk zur Verfügung stellen, über das man elektronische Rechnungen austauschen kann. Es basiert auf Transaktionen, die monatlich mit dem Kunden abgerechnet werden. Sie bezahlen nur das, was sie auch brauchen“, sagt Rainer Kandlhofer, Gründer und CEO von difacturo, das derzeit in der Steiermark gegründet wird. Die Software dahinter ist Open-Source und laut Kandlhofer über Länder-, als System- und Branchengrenzen hinweg einsetzbar. Außerdem sei das Format für Großunternehmen, KMU und für Privatpersonen (über eine App) anwendbar; über eine einheitliche Schnittstelle können sie Rechnungen elektronisch austauschen. Im Mai hat das Unternehmen um Mittel von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Basisprogramm „Proof of Concept (POC)“ sowie aus dem Förderungsangebot Markt.Start der FFG angesucht. Weiters wird derzeit mit einer Investorengruppe aus Salzburg verhandelt (Seed-Runde, Anm.). „Wir stehen am Anfang des Proof of Concept (derzeit wird ein Demo Case entwickelt, Anm.). Wir müssen uns aber gleichzeitig mit dem Rollout und der Expansion befassen, da die Rechnungen nicht an den Landesgrenzen haltmachen und wir somit dafür sorgen müssen, dass Implementierungs- und Cloud-Partner auch in den Empfängerländern zur Verfügung stehen“, so Kandlhofer. Wenn difacturo dann vollständig startklar ist, soll zuerst die DACH-Region mit potenziell rund 2,8 Millionen Unternehmen erschlossen werden. In einem weiteren Schritt stehen dann Italien und Tschechien, Litauen, Russland, Belgien und Rumänien am Plan.

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