KEYSurance

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Mit einer Datencloud, die unterschiedlichste Fahrtendaten seiner User speichert, möchte KEYsurance jungen Menschen bessere Autoversicherungen ermöglichen.

„Wir wollen faire und moderne Versicherungskonzepte angepasst an neues Mobilitätsverhalten anbieten“, sagt Jakob Bodensteiner Co-Founder von KEYSurance, mit Sitz in München. „Auf unserer Plattform können junge Menschen Fahrten verschiedener Mobilitätsdienste (Carsharing, Mietwagen, Firmenwagen, etc.) speichern“, erklärt er. Vor allem Studenten und „Young Professionals“ sollen KEYSurance verwenden. Seit der Gründung im August dieses Jahres, haben sich die Gründer via Xpreneurs Incubator in München finanziert, „ansonsten ist alles bootstrapped“. Wer ein Profil anlegt, bekommt einen persönlichen keysurance-KEY: Fahrtenhistorien können hochgeladen werden. Außerdem werden laufend die Daten von genutzten Diensten – wie eben Carsharing – gesammelt. Voraussetzung dafür ist, dass der Anbieter Partner von KEYSurance ist. Alle Informationen landen dann gesammelt in einer Cloud, die wiederum als Nachweis über die bisher gemachte Fahrerfahrung dient. „Junge Menschen sollen so fairere und bessere Autoversicherungen bekommen, wenn sie ein eigenes Auto kaufen“, sagt Bodensteiner. „Als Studenten kennen wir das Problem mit den Autoversicherungen sehr gut“, spielt er wohl auf hohe Polizzen für „Anfänger“ an. „Allein die Deutschen geben jedes Jahr 26 Milliarden € für Autoversicherungen aus. Der Markt ist also riesig“. Neben den Jungen hat Bodensteiner auch Geschäftskunden und Firmenwägen im Blick – und natürlich soll es in Zukunft auch in Richtung Blockchain und Smart Contracts gehen. „Wir wollen smarte, on-demand Versicherungsverträge anbieten – dem stehen Versicherungen natürlich sehr skeptisch gegenüber, hier müssen wir erst noch viel Aufklärung betreiben und Nutzungsfälle veranschaulichen.“

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