OpenMetrics

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Von Zürich aus arbeitet OpenMetrics an Risiko- und Investment-Management-Software für Finanzmärkte. Eine Internationalisierung könnte in Zukunft über Lizenzmodelle gelingen.

Felix Fernandez und Tobias Setz gründeten im Oktober 2016 OpenMetrics in Zürich. Sie führen damit fort, was auf Initiative ihres Professors Diethelm Würtz vom Institut für Theoretische Physik der ETH Zürich entstand: Software mit Fokus auf statistischen Methoden und Financial Engineering. Im Wesentlichen entwickeln sie Risiko- und Investment-Management-Methoden für Finanzmärkte, bieten Technologieberatung für Finanzmarktteilnehmer an und transferieren akademische Forschung in markgerechte Produkte und Dienstleistungen. „Zurzeit fokussieren wir den Schweizer Heimatmarkt; unsere Zielgruppen sind Pensionskassen, Vermögensverwalter, Index-Provider und Finanzinstitute. Mittelfristig wollen wir angrenzende deutschsprachige Märkte erschließen. Eine internationale Vermarktung könnte sich über strategische Partner ergeben – etwa über Lizenzmodelle“, erklärt Fernandez den groben Fahrplan des Schweizer Unternehmens. Diese im Vergleich zum Silicon-Valley-Mindset wohl eher solide Unternehmerhaltung zieht sich übrigens auch in Sachen Kapital fort. „Wir finanzieren uns aus Eigenmitteln und ersten Umsätzen. Eine Fremdfinanzierung ist dann geplant, wenn zukünftiges Wachstum mit zusätzlichen Mitteln sinnvoll zu beschleunigen ist“, sagt er. Bei aller Vorsicht ist den Unternehmern dennoch der rege Wettbewerb, in dem sie sich befinden bewusst. „Die wesentliche Herausforderung wird sein, den Technologievorsprung gegenüber größeren Marktteilnehmern zu halten und weiter ausbauen zu können. Dafür werden wir mittel- bis langfristig signifikante Investitionen in Forschung und Produktentwicklung brauchen.“

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